Dass Jesus von den Toten auferstanden ist, bildet für die Christen eine absolute Grundlage ihrer Religion. Mit gutem Grund bezeichnen viele die Auferstehung Christi als die wohl bedeutsamste Begebenheit, die im Neuen Testament geschildert wird.
Die Auferstehung Christi als historische Tatsache
Interessanterweise ist der Vorgang der Auferstehung nirgends in der Bibel beschrieben. In den Evangelien erfahren wir von ihr als einer Tat, die Menschen weder beobachtet noch sonst beeinflusst haben.
Markus beschreibt es in Buch 16 ab Vers 4 sehr anschaulich. Maria, Jesus Mutter, geht zusammen mit Maria Magdalena zum Grab. Das ist offen, Jesus ist nicht mehr da. Dafür treffen sie einen jungen Mann. Der berichtet ihnen, dass Jesus auferstanden ist. Sie sollen zu den Jüngern gehen und ihnen das berichten. Die beiden Frauen sind entsetzt und fliehen. Zunächst sagen sie niemandem etwas davon. Jesus erschien dann Maria Magdalena. Die traute sich anschließend doch, anderen von der Auferstehung zu berichten.
Dieses Zeugnis ist elementar für die Urchristen. Es beweist ihnen, dass Jesus der Messias ist. Auch verbindet sich damit der Glaube an Rettung und das ewige Leben. Das wissen wir von Paulus, der selbst ja kein Jünger war. Davon lesen wir im 1. Brief an die Korinther (15, 4-8).
Für die Historizität der Auferstehung Christi werden von Gläubigen vielfach Belege aus der Bibel angeführt. Ich finde, als Gläubiger kann man das so machen. Für mich gibt es da aber noch ein anderes Argument. Schon früh wurde das Christentum verfolgt und vom Heidentum der Antiken Welt als Gegner begriffen.
Der antike Autor Flavius Josephus war selbst Jude, aber auch römischer Bürger. Während der Niederschlagung des Judäischen Aufstands stand er auf der Seite der römischen Sieger. Er begleitete Vespasians Sohn Titus und war Zeuge der Eroberung von Jerusalem im Jahr 70 n.Chr. Darüber hat er mehrere Werke verfasst. In ihnen berichtet er von der Auferstehung Christi. Auch wenn er selbst später lebte als Jesus, war er zeitlich doch noch nahe am Geschehen dran. Hätte es in der heidnischen Welt Zweifel an der Auferstehung gegeben, hätte es nahegelegen, diese Zweifel zu erwähnen. Das hat er aber nicht getan, sondern die Auferstehung als Tatsache berichtet. Die Authentizität des Textes wurde zwar verschiedentlich in Zweifel gezogen, aber nicht widerlegt.
Auch Tacitus ist eine weitere in diesem Kontext zu nennende Quelle. In seinen Annalen (15, 44) berichtet er über die Christen, von denen er nichts hält. Auch hier hätte es nahegelegen, von Zweifeln an der Auferstehung Christi zu berichten. Auch das hat er nicht getan.
Losgelöst von meinem eigenen Glauben sind dies ganz starke Indizien dafür, dass die Geschichte von der Auferstehung Christi auf einer wahren Begebenheit beruht.
Deshalb dürfen wir gerne sagen, dass Christus auferstanden ist von den Toten. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen frohe Ostern.
Lieder über Christi Auferstehung
Seit es das Christentum gibt, besingen die Menschen die Auferstehung Christi. Ich habe dazu selbst einen Text geschrieben, der von der Suno AI als Gospel umgesetzt wurde. Ich finde das Ergebnis gelungen und wünsche Euch viel Spaß beim Anhören.
Das Lied heißt Jesus is risen. Sein Text lautet:
It was in the night
He went into the garden
His heart was full of fright
He was betrayed without pardon
He got a kiss
A deadly kiss
By his friend
His dear friend
They sentenced him to death
To death
Crucified him
With all their wrath
But he returned
To eternal life
He died to safe us all
He saved us all
He saved us all
It was the Friday
He had to go to Golgatha
He had to carry the cross
They crucified him that day
Heaven gave a sign
And then he died
Was put to his grave
Where he slept three nights
They sentenced him to death
To death
Crucified him
With all their wrath
But he returned
To eternal life
He died to safe us all
He saved us all
He saved us all
He went to the Lord
His dear father in heaven
His father sent him back
He came back to life
Jesus came back to preach
And to save every human being
He has risen from the dead
Because the Lord loves every human being
They sentenced him
To death
Crucified him
With all their wrath
But he returned
That’s Easter morning
He’s there to safe us all
He saves us all


Tacitus erwähnt KEINE Grablegung Christi! Siehe Annales XV, 44: Auctor nominis eius Christus Tiberio imperitante per procuratorem Pontium Pilatum supplicio adfectus erat ( Der, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war, als Tiberius regierte, vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden, ). Auch stand Flavius Josephus nicht auf römischer Seite, sondern verteidigte Galiläa gegen die Römer. In Jotapata kam er 67 n. Chr. in Gefangenschaft und begleitete erst von da ab als Freigelassener Titus Vespasianus auf dem Feldzug und später nach Rom.
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